window.dataLayer = window.dataLayer || []; function gtag(){dataLayer.push(arguments);} gtag('js', new Date()); gtag('config','AW-1068620727'); Stig Lindberg - scandinavian-lifestyle

Stig Lindberg 1916-1982

Ohne Zweifel war Stig Lindberg einer der prägendsten Designer des vergangenen Jahrhunderts. Seine große Stärke lag in seiner Innovationskraft, die Natur als Inspirationsquelle zu nutzen, deren Wesen er zu erfassen versuchte. Bekannt ist der 1916 in Umeå geborene Schwede außerdem für seine Vielseitigkeit: Die Ikone skandinavischer Schaffenskunst illustrierte Bücher, bemusterte Keramik und Porzellan, schuf Skulpturen, gestaltete Textilien und Kunststoffe.

"Wenn sie mich anstellen, werde ich zusehen, dass die Fabrik wieder Arbeit bekommt."

Für dieses selbstbewusste Zitat, das der junge Stig Lindberg mit gerade einmal 20 Jahren geäußert haben soll, ist das Universalgenie bekannt. Seine Ausbildung begann nach dem Abitur auf der Kunsthochschule Konstfack in Stockholm, wo er in den Sommermonaten nach einer Praktikumsstelle suchte. Offensichtlich nicht in der Lage, dem jungen Nachwuchsdesigner solch einen Platz anzubieten, sah sich die Porzellanmanufaktur Gustavsberg, die sich 1936 in arger finanzieller Schieflage befand. Doch davon wollte Lindberg nichts wissen. Er bot unbeirrt seine Hilfe an, der Fabrik wieder Arbeit zu verschaffen. Als Schüler des künstlerischen Leiters bei Gustavsberg, Wilhelm Kåge, sollte er Recht behalten. Die beiden Designer prägten die bekannte Porzellanmanufaktur maßgeblich und trugen zu Ihren Erfolgen als tragende Köpfe bei.

Stockholm als Lebensmittelpunkt

Stig Lindberg gilt nicht als Weltenbummler. Was um ihn war und geschah, genügte, um ihn zu inspirieren. Erst 1957 verließ er Gustavsberg. Und auch nur, um zurück zu seinem Ursprung zu kehren. Als Lehrer zog es ihn erneut an die Konstfack, wo er bis 1972 unterrichtete, währenddessen er aber weiterhin selbst Kreationen entwarf. Zu den bekanntesten Arbeiten dieser Jahre zählt eine Vielzahl heute bekannter Designklassiker, die im Museum of Modern Art in New York, im Stockholmer Nationalmuseum und im Victoria and Albert Museum in London zu sehen sind. Allerdings schuf Lindberg auch weiterhin Gebrauchs-Porzellan für Gustavsberg und arbeitete ebenso für Holmegaard oder die Kosta Glashütte. Eine Vielzahl an Auszeichnungen endet mit der Auszeichnung des Professorentitels 1970 von der schwedischen Regierung. 

Optodesign: Lindbergs Erbe 

Der Designer Stig Lindberg hat sich ein unvergleichliches Erbe geschaffen, dessen Früchte bis heute bewundert, diskutiert, rezipiert und relanciert werden. Seit 2014 trägt auch die 2008 gegründete schwedische Marke Optodesign zum Erhalt seines Andenkens bei und beschert sich selbst damit großen Erfolg. Über 20 Muster des Designers wurden auf Geschirre, Tabletts und Servietten aufgebracht und erfreuen sich auch im 21. Jahrhundert großer Beliebtheit.

Vater einer Design-Generation

Nachdem Stig Lindberg bis 1980 weitere 9 Jahre als künstlerischer Leiter bei Gustavsberg gearbeitet hatte, zog es ihn doch noch in die Ferne. Im Alter von 66 Jahren starb der Designer in der italienischen Kleinstadt Terracina, wo er seine letzten 2 Jahre ein eigenes Designstudio leitete. Kreativität und Esprit des Lehrers von Designgrößen wie Bertil Vallien, Ulrica Hydman-Vallien, Marianne Westman und Signe Persson-Melin scheinen allerdings niemals Grenzen gekannt zu haben und leben in zahlreichen Entwürfen und Mustern fort.

Ohne Zweifel war Stig Lindberg einer der prägendsten Designer des vergangenen Jahrhunderts. Seine große Stärke lag in seiner Innovationskraft, die Natur als Inspirationsquelle zu nutzen, deren... mehr erfahren »
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Stig Lindberg 1916-1982

Ohne Zweifel war Stig Lindberg einer der prägendsten Designer des vergangenen Jahrhunderts. Seine große Stärke lag in seiner Innovationskraft, die Natur als Inspirationsquelle zu nutzen, deren Wesen er zu erfassen versuchte. Bekannt ist der 1916 in Umeå geborene Schwede außerdem für seine Vielseitigkeit: Die Ikone skandinavischer Schaffenskunst illustrierte Bücher, bemusterte Keramik und Porzellan, schuf Skulpturen, gestaltete Textilien und Kunststoffe.

"Wenn sie mich anstellen, werde ich zusehen, dass die Fabrik wieder Arbeit bekommt."

Für dieses selbstbewusste Zitat, das der junge Stig Lindberg mit gerade einmal 20 Jahren geäußert haben soll, ist das Universalgenie bekannt. Seine Ausbildung begann nach dem Abitur auf der Kunsthochschule Konstfack in Stockholm, wo er in den Sommermonaten nach einer Praktikumsstelle suchte. Offensichtlich nicht in der Lage, dem jungen Nachwuchsdesigner solch einen Platz anzubieten, sah sich die Porzellanmanufaktur Gustavsberg, die sich 1936 in arger finanzieller Schieflage befand. Doch davon wollte Lindberg nichts wissen. Er bot unbeirrt seine Hilfe an, der Fabrik wieder Arbeit zu verschaffen. Als Schüler des künstlerischen Leiters bei Gustavsberg, Wilhelm Kåge, sollte er Recht behalten. Die beiden Designer prägten die bekannte Porzellanmanufaktur maßgeblich und trugen zu Ihren Erfolgen als tragende Köpfe bei.

Stockholm als Lebensmittelpunkt

Stig Lindberg gilt nicht als Weltenbummler. Was um ihn war und geschah, genügte, um ihn zu inspirieren. Erst 1957 verließ er Gustavsberg. Und auch nur, um zurück zu seinem Ursprung zu kehren. Als Lehrer zog es ihn erneut an die Konstfack, wo er bis 1972 unterrichtete, währenddessen er aber weiterhin selbst Kreationen entwarf. Zu den bekanntesten Arbeiten dieser Jahre zählt eine Vielzahl heute bekannter Designklassiker, die im Museum of Modern Art in New York, im Stockholmer Nationalmuseum und im Victoria and Albert Museum in London zu sehen sind. Allerdings schuf Lindberg auch weiterhin Gebrauchs-Porzellan für Gustavsberg und arbeitete ebenso für Holmegaard oder die Kosta Glashütte. Eine Vielzahl an Auszeichnungen endet mit der Auszeichnung des Professorentitels 1970 von der schwedischen Regierung. 

Optodesign: Lindbergs Erbe 

Der Designer Stig Lindberg hat sich ein unvergleichliches Erbe geschaffen, dessen Früchte bis heute bewundert, diskutiert, rezipiert und relanciert werden. Seit 2014 trägt auch die 2008 gegründete schwedische Marke Optodesign zum Erhalt seines Andenkens bei und beschert sich selbst damit großen Erfolg. Über 20 Muster des Designers wurden auf Geschirre, Tabletts und Servietten aufgebracht und erfreuen sich auch im 21. Jahrhundert großer Beliebtheit.

Vater einer Design-Generation

Nachdem Stig Lindberg bis 1980 weitere 9 Jahre als künstlerischer Leiter bei Gustavsberg gearbeitet hatte, zog es ihn doch noch in die Ferne. Im Alter von 66 Jahren starb der Designer in der italienischen Kleinstadt Terracina, wo er seine letzten 2 Jahre ein eigenes Designstudio leitete. Kreativität und Esprit des Lehrers von Designgrößen wie Bertil Vallien, Ulrica Hydman-Vallien, Marianne Westman und Signe Persson-Melin scheinen allerdings niemals Grenzen gekannt zu haben und leben in zahlreichen Entwürfen und Mustern fort.

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