window.dataLayer = window.dataLayer || []; function gtag(){dataLayer.push(arguments);} gtag('js', new Date()); gtag('config','AW-1068620727'); Marimekko bei scandinavian-lifestyle kaufen
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Marimekko – Kult aus Finnland

Man nehme eine wechselvolle Geschichte, kreative Genies, finnisches Design, eine Hype auslösende Präsidentengattin und zuletzt eine Marketing-Fachfrau, die alles auf einen guten Weg bringt. So oder so ähnlich kreiert man eine Kultmarke wie Marimekko. Der Hersteller ist nicht einfach nur bekannt für Design aus Finnland. Vielmehr gilt Marimekko als Initialzündung skandinavischen Designs und wir müssten hier viel mehr Superlative einbringen als es dem typischen, bescheidenen Finnen recht wäre. Deswegen einfach nur so viel: Bist du auf der Suche nach Taschen, Tellern, Schalen, Kleidung oder Kissen in den bekannten Mustern Unikko, Unikko Pieni, Tasaraita oder Ketunmarja, dann findest du auf scandinavian-lifestyle alles, was dein Herz begehrt. Suchst du einfach nur schöne Dinge, die dein Leben etwas schöner machen, ebenso. Lass dich von unseren Marimekko Designs begeistern.

Marimekko – weltweit bekanntes Design mit wechselhafter Historie

Marimekko wurde 1951 von Armi und Viljo Ratia unter Namen Printex Oy in Helsinki gegründet. Maija Isola war die erste Designerin des Unternehmens. Um ihre Stoffmuster besser zu vermarkten, beschloss Armi Ratia die Produktpalette um Wohnaccessoires und Mode zu erweitern. Daher wollte die Geschäftsführung den Namen Printex austauschen, um die Veränderungen auch im Firmennamen sichtbar zu machen. Anfang der 1950er Jahre wurde die Firma in Marimekko (Mari – Marie; mekko – Kleid) umbenannt.

Der Durchbruch durch die First Lady – Jackie Kennedy

Den internationalen Durchbruch erreichte die junge Firma mit Jacqueline Kennedy, der Ehefrau von John F. Kennedy. Sie trug im Wahlkampf bei Ihren öffentlichen Auftritten die damals noch günstigen Kleider des jungen, finnischen Unternehmens statt Haute Couture. Dieses Phänomen erregte natürlich weltweit Aufsehen in der Klatsch- und Modepresse. Die Präsidentengattin war begeistert von den Farben der Muster und dem Material, das so natürlich zu den Kleidern passte.

Marimekko erlebte einen regelrechten Boom. Die entstandenen Gewinne dieser Jahre wurden großzügig investiert. Es wurde sogar ein Marimekko-Dorf bei Porvo geplant, in dem alle Mitarbeiter wohnen und arbeiten sollten. Ende der 1960er Jahre folgte prompt der Umsatz-Einbruch und viele Projekte wurden gestoppt, insbesondere das Mammutprojekt „Dorf“. Belegschaft und Kollektion wurden gekürzt, um die Firma wieder zu sanieren.  

Armi Ratia legte trotzdem viel Wert auf die sozialen Errungenschaften in der Unternehmenskultur. So bot die Geschäftsführung der Belegschaft einen eigenen Friseur, Massagemaschinen und ärztliche Kontrolluntersuchungen an.

1974 wurden erstmals Aktien von Marimekko an der Börse von Helsinki ausgegeben. Armi Ratia führte die Firma bis in das Jahr 1977, danach begleitete sie das Unternehmen als Aufsichtsratsvorsitzende bis zu ihrem Tod im Jahr 1979.

Wirtschaftlicher Niedergang und Übernahme durch Kirsti Paakkanen 

Danach passierten nur noch wenige Veränderungen. Die Kreativität, die die Marke damals schon auszeichnete, war zu dieser Epoche nicht mehr wirklich vorhanden. Daher wurde Marimekko 1985 von dem finnischen Mischkonzern Amer übernommen. Das Unternehmen arbeitete nach der Übernahme immer erfolgloser und hätte 1989 fast Insolvenz anmelden müssen. 

Es fanden Gespräche zwischen Kirsti Paakkanen und Amer statt. Kirsti Paakkanen, geboren 1929, war lange Zeit Inhaberin einer der erfolgreichsten Werbeagenturen Finnlands und hatte sich zu dieser Zeit bereits in den Ruhestand begeben.

Neuer Erfolg durch das Unikko Muster 

Dennoch erwarb sie 1991 die finnische Kultfirma Marimekko und machte sie zu einem der erfolgreichsten Unternehmen Finnlands. Die Kollektion wurde massiv ausgebaut. Die Tochter von Maija Isola, Kristina Isola, stellte aus den Mustern ihrer Mutter eine riesige Kollektion verschiedener Fertigartikel zusammen – so entwickelte sie etwa Taschen, Küchentextilien, Bettwäsche, Tischwäsche oder Notizbücher in dem berühmten Unikko Muster. Unikko gilt heute in Finnland gar als Kulturgut und inoffizielle Nationalfahne. Unikko und das kleinere Unikko Pieni gibt es inzwischen in zahlreichen Farbkombinationen als Schwarz und Weiß-Muster bis hin zu den Urfarben Pink und Orange. Du kannst Unikko als Meterware Stoff kaufen, aber vor allem aber auf Teller, Becher und anderes Geschirr, auf Bags und Modeaccessoires sowie auf Sneaker und Kleidung gedruckt. Zahlreiche weitere Muster knüpften an diesen Erfolg an. Zu den erfolgreichsten gehören Siirtolapuutarha, Alku sowie Tasaraita. Erwähnt werden muss außerdem der Erfolg des Geschirrdesigns Oiva von 2009, das besonders ohne Muster oder mit dem schwarz-weiß Muster Räsymatto seit vielen Jahren bekannt und beliebt ist und als fester Bestandteil der Kollektion gilt.

Für den Erfolg stellte Kirsti Paakkanen die wichtigsten Modedesigner Finnlands ein, wie Ritva Falla, Matti Seppänen und andere. In der Dekade von 2000 bis 2010 reduzierte sie ihren Firmenanteil nach und nach – bis zum Schluss auf 32 % – um einen Generationswechsel herbeizuführen. 2008 übernahm dann der heutige Vorstandsvorsitzende Mika Ihamuotila die Führung des Unternehmens und hält bis heute 23 % der Aktien.

Er wiederum verschlankte die Vielfalt der Kollektion, insbesondere der Modekollektion. Weiterhin konzentriert er sich auf die wichtigen Muster wie Unikko und Tasaraita und fördert Jungdesigner, die der Marke wieder frische Impulse verleihen. Mika führte und führt das Unternehmen erfolgreich in die Globalisierung.

Jokapoika und Tasaraita – Die Designgeschichte

Drei Designerinnen und ein Designer haben die Marke geprägt. Die außergewöhnliche Vermischung der Formen und Farben der finnischen Natur und der Sozialverträglichkeit ihres Designs haben weltweit Maßstäbe gesetzt. Ihre Designs, insbesondere die von Maija Isola, prägen die Kollektion bis heute.

Maija Isola war die erste Designerin Marimekkos. Sie hat für das Unternehmen über 500 Stoffmuster entworfen. Die bekanntesten sind Unikko, Kivet, Ananas, Nimikko, Kaivo und Tuuli. Das Muster Unikko hat heute weltweit Kultstatus – sogar ein Jet von Finnair ist mit diesem Muster dekoriert. Zum Erfolg gehören in der aktuellen Kollektion Unikko Taschen und Sneaker in verschiedenen Farben, das Geschirr Oiva mit dem Muster sowie Kissen, Kleidung, Küchentextilien sowie die Variante Marimekko Unikko Ralli als Bettbezug, Handtuch oder Kulturtasche. 2021 lancierte außerdem der deutsche Sportartikel-Hersteller Adidas die finnischen Muster in der adidas x Marimekko limited-edition collection.

Maija Isola war lange Zeit die Design-Chefin des Unternehmens. Später arbeitete auch ihre Tochter Kristina für das Unternehmen, um immer wieder neue Artikel und Farbstellungen für die Vielfalt der Stoffmuster ihrer Mutter zu kreieren.

Die finnische Modedesignerin Vuokko Eskolin-Nurmesniemi wurde 1953 bei Marimekko angestellt und stieg schnell als Chefdesignerin im Bereich Mode auf. Sie entwarf 1956 das Finnland-Hemd Jokapoika. Es basiert auf dem Schnitt eines Arbeiterhemds und hat heute in Finnland Kultstatus. Das Design ist ein herausragendes Beispiel für die Sozialverträglichkeit des finnischen und skandinavischen Designs. 

Eine herausragende Stellung hat auch Annika Rimala. Sie entwarf 1968 das Muster Tasaraita (gerader Strich) für eine Jersey Kollektion, die zu Jeans und Freizeitmode getragen werden sollte. Es war die erste Unisex Kollektion der Welt. Die ersten Artikel waren ein Kurzarm T-Shirt Lyhythiha (lyhy – kurz, tiha – Hemd), ein Langarm T-Shirt Pitkähiha (pitkä – lang) und die Nachthemden Pitkämekko (Pitkä – lang, mekko – Kleid) und Uni (schlaf). Heute ist die Tasaraita-Kollektion die Basis Mode von Marimekko. Am beliebtesten ist das T-Shirt Ilma der erweiterten Produktpalette des Musters Tasaraita. Weiterhin gibt es jedes Jahr neue Farbkombinationen, die Schnitte passt Marimekko laufend der aktuellen Mode an. Zudem gibt es inzwischen einige Fertigartikel mit dem beliebten Muster wie Kaffeebecher und Servietten.

Der Designer, der wiederum eine Weltneuheit für die finnische Kultmarke geschaffen hat, war der Sohn des Gründerehepaars Ristomatti Ratia. Er entwarf Anfang der 1970er Jahre die erste Taschenkollektion aus Segeltuch. Seit 2021 erlebt die Marimekko Ristomatti Taschen und Rucksack Kollektion ein Revival.

Besonders erwähnt werden sollte auch Maija Louekari, die die beliebten Muster Kaiku, Räsymatto und Siirtolapuutarha entworfen hat. Besonders bekannt in der aktuellen Kollektion sind die Geschirre Oiva Räsymatto und Siirtolapuutarha.

Kollektionen Marimekko 2021 und 2022

Heute beschäftigt Marimekko viele freie Designer und Designerinnen, insbesondere aus Finnland und Schweden. Finnisches Design zeigt sich in Abgrenzung zum dänischen Scandi-Stil oft farbreicher und verspielter, alle Arten skandinavischer Gestaltung eint die immer wichtigeren Rahmenbedingungen wie natürliche Materialen, nachhaltige Fertigung und naturnahe Inspirationen. Dies zeigen auch die Marimekko Kollektionen 2022 und 2021, die bei den Kissenbezügen des Musters Piekana ungebleichte Baumwolle aus biologischem Anbau verwenden oder sich mit dem Muster Ketunmarja (Fuchsbeere) einen Marimekko-typischen Blick in die Natur Finnlands geben. Geschirrteile wie das Tablett Unikko Ralli werden zugunsten kurzer Produktionswege in Schweden hergestellt. Textilien wie das Handtuch Marimekko Ostjakki von 2022 stammen aus europäischer Herstellung.

Das Geschirr Oiva

Ein großer Erfolg ist auch das Geschirr Oiva, auf dem wir viele Muster der Stoffe wiederfinden. Im Gegensatz zu einem klassischen Geschirrhersteller bietet die finnische Marke mit wenigen Formen eine riesige Vielfalt an Mustern an – so dass du immer mal wieder dein vorhandenes Geschirr, ob von Marimekko oder anderen Anbietern, aufpeppen kannst. Oiva kannst du vom Teller bis zur Teekanne in verschiedenen Mustern bestellen und die Muster untereinander sogar problemlos kombinieren. Auf den Bechern, Schüsseln oder Servierschalen von Oiva entdeckst du mit Unikko, Alku, Räsymatto, Siirtolapuurtaha und weiteren zahlreiche bekannte Marimekko Muster. Ideal kombinierst du solche Glanzstücke mit Marimekko Oiva Geschirr in schlichtem Weiß mit Cremeton.

Geschirr, Textilien, Deko und Wohnaccessoires von Marimekko bei scandinavian-lifestyle bestellen

Entdecke die Vielfalt der Möglichkeiten dieser klassischen, finnischen Marke auf scandinavian-lifestyle.de! Ob Marimekko Bettwäsche, Marimekko Handtücher, eine Oiva Schale, Unikko- und Unikko-Pieni-Stoff, Geschirrtücher, Sneaker oder andere Scandi-Fashion – mit Marimekko kaufst du immer Kult, der der ganzen Familie gefallen wird. Komme bei Fragen gerne auf unser Team zu. Freundlich skandinavisch sind wir für dich da, wenn du beraten werden möchtest.

Man nehme eine wechselvolle Geschichte, kreative Genies, finnisches Design, eine Hype auslösende Präsidentengattin und zuletzt eine Marketing-Fachfrau, die alles auf einen guten Weg bringt. So... mehr erfahren »
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Marimekko – Kult aus Finnland

Man nehme eine wechselvolle Geschichte, kreative Genies, finnisches Design, eine Hype auslösende Präsidentengattin und zuletzt eine Marketing-Fachfrau, die alles auf einen guten Weg bringt. So oder so ähnlich kreiert man eine Kultmarke wie Marimekko. Der Hersteller ist nicht einfach nur bekannt für Design aus Finnland. Vielmehr gilt Marimekko als Initialzündung skandinavischen Designs und wir müssten hier viel mehr Superlative einbringen als es dem typischen, bescheidenen Finnen recht wäre. Deswegen einfach nur so viel: Bist du auf der Suche nach Taschen, Tellern, Schalen, Kleidung oder Kissen in den bekannten Mustern Unikko, Unikko Pieni, Tasaraita oder Ketunmarja, dann findest du auf scandinavian-lifestyle alles, was dein Herz begehrt. Suchst du einfach nur schöne Dinge, die dein Leben etwas schöner machen, ebenso. Lass dich von unseren Marimekko Designs begeistern.

Marimekko – weltweit bekanntes Design mit wechselhafter Historie

Marimekko wurde 1951 von Armi und Viljo Ratia unter Namen Printex Oy in Helsinki gegründet. Maija Isola war die erste Designerin des Unternehmens. Um ihre Stoffmuster besser zu vermarkten, beschloss Armi Ratia die Produktpalette um Wohnaccessoires und Mode zu erweitern. Daher wollte die Geschäftsführung den Namen Printex austauschen, um die Veränderungen auch im Firmennamen sichtbar zu machen. Anfang der 1950er Jahre wurde die Firma in Marimekko (Mari – Marie; mekko – Kleid) umbenannt.

Der Durchbruch durch die First Lady – Jackie Kennedy

Den internationalen Durchbruch erreichte die junge Firma mit Jacqueline Kennedy, der Ehefrau von John F. Kennedy. Sie trug im Wahlkampf bei Ihren öffentlichen Auftritten die damals noch günstigen Kleider des jungen, finnischen Unternehmens statt Haute Couture. Dieses Phänomen erregte natürlich weltweit Aufsehen in der Klatsch- und Modepresse. Die Präsidentengattin war begeistert von den Farben der Muster und dem Material, das so natürlich zu den Kleidern passte.

Marimekko erlebte einen regelrechten Boom. Die entstandenen Gewinne dieser Jahre wurden großzügig investiert. Es wurde sogar ein Marimekko-Dorf bei Porvo geplant, in dem alle Mitarbeiter wohnen und arbeiten sollten. Ende der 1960er Jahre folgte prompt der Umsatz-Einbruch und viele Projekte wurden gestoppt, insbesondere das Mammutprojekt „Dorf“. Belegschaft und Kollektion wurden gekürzt, um die Firma wieder zu sanieren.  

Armi Ratia legte trotzdem viel Wert auf die sozialen Errungenschaften in der Unternehmenskultur. So bot die Geschäftsführung der Belegschaft einen eigenen Friseur, Massagemaschinen und ärztliche Kontrolluntersuchungen an.

1974 wurden erstmals Aktien von Marimekko an der Börse von Helsinki ausgegeben. Armi Ratia führte die Firma bis in das Jahr 1977, danach begleitete sie das Unternehmen als Aufsichtsratsvorsitzende bis zu ihrem Tod im Jahr 1979.

Wirtschaftlicher Niedergang und Übernahme durch Kirsti Paakkanen 

Danach passierten nur noch wenige Veränderungen. Die Kreativität, die die Marke damals schon auszeichnete, war zu dieser Epoche nicht mehr wirklich vorhanden. Daher wurde Marimekko 1985 von dem finnischen Mischkonzern Amer übernommen. Das Unternehmen arbeitete nach der Übernahme immer erfolgloser und hätte 1989 fast Insolvenz anmelden müssen. 

Es fanden Gespräche zwischen Kirsti Paakkanen und Amer statt. Kirsti Paakkanen, geboren 1929, war lange Zeit Inhaberin einer der erfolgreichsten Werbeagenturen Finnlands und hatte sich zu dieser Zeit bereits in den Ruhestand begeben.

Neuer Erfolg durch das Unikko Muster 

Dennoch erwarb sie 1991 die finnische Kultfirma Marimekko und machte sie zu einem der erfolgreichsten Unternehmen Finnlands. Die Kollektion wurde massiv ausgebaut. Die Tochter von Maija Isola, Kristina Isola, stellte aus den Mustern ihrer Mutter eine riesige Kollektion verschiedener Fertigartikel zusammen – so entwickelte sie etwa Taschen, Küchentextilien, Bettwäsche, Tischwäsche oder Notizbücher in dem berühmten Unikko Muster. Unikko gilt heute in Finnland gar als Kulturgut und inoffizielle Nationalfahne. Unikko und das kleinere Unikko Pieni gibt es inzwischen in zahlreichen Farbkombinationen als Schwarz und Weiß-Muster bis hin zu den Urfarben Pink und Orange. Du kannst Unikko als Meterware Stoff kaufen, aber vor allem aber auf Teller, Becher und anderes Geschirr, auf Bags und Modeaccessoires sowie auf Sneaker und Kleidung gedruckt. Zahlreiche weitere Muster knüpften an diesen Erfolg an. Zu den erfolgreichsten gehören Siirtolapuutarha, Alku sowie Tasaraita. Erwähnt werden muss außerdem der Erfolg des Geschirrdesigns Oiva von 2009, das besonders ohne Muster oder mit dem schwarz-weiß Muster Räsymatto seit vielen Jahren bekannt und beliebt ist und als fester Bestandteil der Kollektion gilt.

Für den Erfolg stellte Kirsti Paakkanen die wichtigsten Modedesigner Finnlands ein, wie Ritva Falla, Matti Seppänen und andere. In der Dekade von 2000 bis 2010 reduzierte sie ihren Firmenanteil nach und nach – bis zum Schluss auf 32 % – um einen Generationswechsel herbeizuführen. 2008 übernahm dann der heutige Vorstandsvorsitzende Mika Ihamuotila die Führung des Unternehmens und hält bis heute 23 % der Aktien.

Er wiederum verschlankte die Vielfalt der Kollektion, insbesondere der Modekollektion. Weiterhin konzentriert er sich auf die wichtigen Muster wie Unikko und Tasaraita und fördert Jungdesigner, die der Marke wieder frische Impulse verleihen. Mika führte und führt das Unternehmen erfolgreich in die Globalisierung.

Jokapoika und Tasaraita – Die Designgeschichte

Drei Designerinnen und ein Designer haben die Marke geprägt. Die außergewöhnliche Vermischung der Formen und Farben der finnischen Natur und der Sozialverträglichkeit ihres Designs haben weltweit Maßstäbe gesetzt. Ihre Designs, insbesondere die von Maija Isola, prägen die Kollektion bis heute.

Maija Isola war die erste Designerin Marimekkos. Sie hat für das Unternehmen über 500 Stoffmuster entworfen. Die bekanntesten sind Unikko, Kivet, Ananas, Nimikko, Kaivo und Tuuli. Das Muster Unikko hat heute weltweit Kultstatus – sogar ein Jet von Finnair ist mit diesem Muster dekoriert. Zum Erfolg gehören in der aktuellen Kollektion Unikko Taschen und Sneaker in verschiedenen Farben, das Geschirr Oiva mit dem Muster sowie Kissen, Kleidung, Küchentextilien sowie die Variante Marimekko Unikko Ralli als Bettbezug, Handtuch oder Kulturtasche. 2021 lancierte außerdem der deutsche Sportartikel-Hersteller Adidas die finnischen Muster in der adidas x Marimekko limited-edition collection.

Maija Isola war lange Zeit die Design-Chefin des Unternehmens. Später arbeitete auch ihre Tochter Kristina für das Unternehmen, um immer wieder neue Artikel und Farbstellungen für die Vielfalt der Stoffmuster ihrer Mutter zu kreieren.

Die finnische Modedesignerin Vuokko Eskolin-Nurmesniemi wurde 1953 bei Marimekko angestellt und stieg schnell als Chefdesignerin im Bereich Mode auf. Sie entwarf 1956 das Finnland-Hemd Jokapoika. Es basiert auf dem Schnitt eines Arbeiterhemds und hat heute in Finnland Kultstatus. Das Design ist ein herausragendes Beispiel für die Sozialverträglichkeit des finnischen und skandinavischen Designs. 

Eine herausragende Stellung hat auch Annika Rimala. Sie entwarf 1968 das Muster Tasaraita (gerader Strich) für eine Jersey Kollektion, die zu Jeans und Freizeitmode getragen werden sollte. Es war die erste Unisex Kollektion der Welt. Die ersten Artikel waren ein Kurzarm T-Shirt Lyhythiha (lyhy – kurz, tiha – Hemd), ein Langarm T-Shirt Pitkähiha (pitkä – lang) und die Nachthemden Pitkämekko (Pitkä – lang, mekko – Kleid) und Uni (schlaf). Heute ist die Tasaraita-Kollektion die Basis Mode von Marimekko. Am beliebtesten ist das T-Shirt Ilma der erweiterten Produktpalette des Musters Tasaraita. Weiterhin gibt es jedes Jahr neue Farbkombinationen, die Schnitte passt Marimekko laufend der aktuellen Mode an. Zudem gibt es inzwischen einige Fertigartikel mit dem beliebten Muster wie Kaffeebecher und Servietten.

Der Designer, der wiederum eine Weltneuheit für die finnische Kultmarke geschaffen hat, war der Sohn des Gründerehepaars Ristomatti Ratia. Er entwarf Anfang der 1970er Jahre die erste Taschenkollektion aus Segeltuch. Seit 2021 erlebt die Marimekko Ristomatti Taschen und Rucksack Kollektion ein Revival.

Besonders erwähnt werden sollte auch Maija Louekari, die die beliebten Muster Kaiku, Räsymatto und Siirtolapuutarha entworfen hat. Besonders bekannt in der aktuellen Kollektion sind die Geschirre Oiva Räsymatto und Siirtolapuutarha.

Kollektionen Marimekko 2021 und 2022

Heute beschäftigt Marimekko viele freie Designer und Designerinnen, insbesondere aus Finnland und Schweden. Finnisches Design zeigt sich in Abgrenzung zum dänischen Scandi-Stil oft farbreicher und verspielter, alle Arten skandinavischer Gestaltung eint die immer wichtigeren Rahmenbedingungen wie natürliche Materialen, nachhaltige Fertigung und naturnahe Inspirationen. Dies zeigen auch die Marimekko Kollektionen 2022 und 2021, die bei den Kissenbezügen des Musters Piekana ungebleichte Baumwolle aus biologischem Anbau verwenden oder sich mit dem Muster Ketunmarja (Fuchsbeere) einen Marimekko-typischen Blick in die Natur Finnlands geben. Geschirrteile wie das Tablett Unikko Ralli werden zugunsten kurzer Produktionswege in Schweden hergestellt. Textilien wie das Handtuch Marimekko Ostjakki von 2022 stammen aus europäischer Herstellung.

Das Geschirr Oiva

Ein großer Erfolg ist auch das Geschirr Oiva, auf dem wir viele Muster der Stoffe wiederfinden. Im Gegensatz zu einem klassischen Geschirrhersteller bietet die finnische Marke mit wenigen Formen eine riesige Vielfalt an Mustern an – so dass du immer mal wieder dein vorhandenes Geschirr, ob von Marimekko oder anderen Anbietern, aufpeppen kannst. Oiva kannst du vom Teller bis zur Teekanne in verschiedenen Mustern bestellen und die Muster untereinander sogar problemlos kombinieren. Auf den Bechern, Schüsseln oder Servierschalen von Oiva entdeckst du mit Unikko, Alku, Räsymatto, Siirtolapuurtaha und weiteren zahlreiche bekannte Marimekko Muster. Ideal kombinierst du solche Glanzstücke mit Marimekko Oiva Geschirr in schlichtem Weiß mit Cremeton.

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