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5713275048701_v Georg Jensen Henning Koppel Vase Steingut
ab 50,00 € *
5713275048688_v Georg Jensen Henning Koppel Vase
ab 70,00 € *
5713275048626_v Georg Jensen Henning Koppel Windlicht
ab 69,00 € *
5713275042167 Georg Jensen Cobra Kerzenständer Höhe 60 cm
465,00 € *
5713275042143 Georg Jensen Cobra Kerzenständer Höhe 50 cm
395,00 € *
5713275042105 Georg Jensen Cobra Kerzenständer Höhe 40 cm
345,00 € *
5713275036807 Georg Jensen Cobra Kerzenständer Set 3 tlg.
255,00 € *
5713275038597 Georg Jensen Caravel Box 4 tlg. (11,12,13,31)
109,00 € *
5713275048800 Georg Jensen Caravel Teelöffel 4 Stk.
69,00 € *
5713275030874 Georg Jensen Weihnachten 2017 Türkranz
39,99 € * 53,00 € *
5705145265196_v Georg Jensen Manhattan Vase
ab 120,00 € *
5713275032298 Georg Jensen Manhattan Kerzenständer
ab 60,00 € *
5705145262065 Georg Jensen Sky Eiseimer mit Zange
169,00 € *
5705145262072 Georg Jensen Sky Meßbecher
20,00 € *
5705145262027 Georg Jensen Sky Weinausgießer
49,00 € *
5705145262010 Georg Jensen Sky Weinflaschenverschluß
40,00 € *
5705145262041 Georg Jensen Sky Cocktailshaker 0,5 l
125,00 € *
5705145262058 Georg Jensen Sky Cocktail Barlöffel
25,00 € *
5705145262034 Georg Jensen Sky Korkenzieher
40,00 € *
5705145262096 Georg Jensen Sky Servierschale Ø 36,6 cm
135,00 € *
5713275032298 Georg Jensen Manhattan Kerzenständer 2 Stk.
120,00 € *
5713275012788 Georg Jensen Manhattan Küchenrollenhalter
65,00 € *
5705145262089 Georg Jensen Sky Kapselheber
35,00 € *
5705145257931 Georg Jensen Ilse Schale ø 24 cm
110,00 € *
5705145257924 Georg Jensen Ilse Schale ø 16 cm
80,00 € *
5705145257948 Georg Jensen Ilse Krug 1,2 l
170,00 € *
5713275026136_v Georg Jensen Weihnachten 2017 Set 8 tlg.
149,90 € * 189,00 € *
5713275025801_v Georg Jensen Weihnachten 2017 Herz
23,20 € * 29,00 € *
5713275025788_v Georg Jensen Weihnachten 2017 Baumkugel
23,20 € * 29,00 € *
5713275026174_v Georg Jensen Weihnachten 2017 Baumschmuck m....
ab 23,20 € * 29,00 € *
5713275025504_v Georg Jensen Weihnachten 2017 Ornament Engel
46,40 € * 58,00 € *
5705145262898_v Georg Jensen Harmony Kerzenständer 5 flg.
ab 99,00 € *
5705145106215 Georg Jensen Mitra Box 4 tlg.
70,00 € *
5705145106239 Georg Jensen New York Box 4 tlg.
60,00 € *
5705145253261 Georg Jensen Manhattan Kapselheber
55,00 € *
5705145253278 Georg Jensen Manhattan Cocktailshaker 0,75 l
135,00 € *
5705145253131 Georg Jensen Manhattan Weinausgießer
55,00 € *
5705145253148 Georg Jensen Manhattan Weinflaschenverschluß
50,00 € *
5705145253254 Georg Jensen Manhattan T-Bone Korkenzieher
55,00 € *
5705145253209 Georg Jensen Manhattan Flaschenuntersetzer
40,00 € *
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Georg Jensen - Pure Eleganz seit 1904

Der dänische Silberschmied Georg Arthur Jensen gründete sein Unternehmen 1904 in der Bredgade in Kopenhagen. Zunächst bewirtschaftete er nur einen Raum. Seine Silberschmiedearbeiten fanden aber schnell Anklang und Bewunderung. Und so wurde der Platz bald zu klein und 1912 zog er um in die Knippelsbrogade und eröffnete in der Bredgade eine Filiale.1916 beteiligte sich die Familie Wendel an dem Unternehmen und firmierte es um in die Georg Jensen & Wendel GmbH. Gründer Georg Jensen blieb aber weiterhin Direktor und künstlerischer Leiter.  

Mit seinen Jugendstilarbeiten blieb die Firma auf Erfolgskurs, so dass die eine Werkstatt zur Fertigung der Produkte bald nicht mehr ausreichte. 1917 zog die Georg Jensen & Wendel GmbH deswegen in ein neues Fabrikgebäude. Wenige Jahre später wechselte der Gründer 1926 in den Aufsichtsrat, blieb aber bis zu seinem Tod 1935 künstlerischer Leiter des Unternehmens.

Schon in frühen Jahren startet das Label Georg Jensen den Verkauf im Ausland. Seit 1908 werden seine Produkte auch in Deutschland verkauft und 1914 folgt Schweden. 1919 eröffnete die dänische Firma das erste Ladengeschäft im Ausland – Erst in der französischen Hauptstadt Paris und bereits 1922 auch in London, 1923 folgen weitere Geschäfte in New York und Barcelona. Außerdem kommen bald Präsenzen in Brüssel, Genf, Buenos Aires und Stockholm hinzu. 

Das frühe Design bis 1935 – geprägt von der Individualität freier Künstler

Schon früh arbeitete Georg Jensen mit freien Künstlern zusammen. Einer der ersten überhaupt war im Jahr 1906 der dänische Maler Johan Rohde (1856-1935), der Ende der 1920er Jahre unverzierte und modernistische Formen bei dem dänischen Label einführen sollte. 1915 stellte Jensen auf der Weltausstellung Panama-Pacific International Exposition in San Francisco aus. Der Verleger und Medientycoon William Randolph Hearst war so beeindruckt von der Kollektion, dass er alle Exponate aufkaufte.

Weiterhin sind die Avantgarde-Designer Harald Nielsen (Besteck Pyramide) und der berühmte Designer Prinz Sigvard Bernadotte als prägende Charaktere zu erwähnen. Der schwedische Prinz Sigvard Bernadotte  zählt heute gar zu einem der ersten Industriedesigner überhaupt.

Die Ära Jørgen Jensen – Glanz und Ruhm durch Arne Jacobsen

1935 übernahm der Sohn Jørgen Jensen (1895-1966) die Leitung des Unternehmens. Das Design orientierte sich fortan mehr an der modernen organischen Formensprache, die entscheidend von dem finnischen Architekten Alvar Aalto geprägt wurde. 1945 begann die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Silberschmied Henning Koppel. Dieser prägte den Stil des Unternehmens entscheidend mit. Seine minimalistische und hochelegante Linienführung ist bis heute einzigartig. Man denke dabei an die schönen Objekte für Tisch und Tafel, seinen schlichten aber eleganten Schmuck und sein zeitloses  Uhren-Design. Seine Arbeiten fanden weltweit Anerkennung. Das erste hochpolierte und mit moderner Formgebung versehene Besteck wurde von dem Norweger Tias Eckhoff in den 1950er Jahren entworfen, ihm wiederum verdankt das Label Georg Jensen auch die Inspirationen der industriellen Formgebung. Auch ist der bedeutende dänische Architekt Finn Juhl zu nennen, der einige Glaswaren und die ersten Edelstahlprodukte für die dänische Luxusmarke entwarf.

1957 folgte das berühmteste Besteck Skandinaviens – AJ. Es wurde ursprünglich von dem bedeutenden dänischen Architekten Arne Jacobsen für das eigene Hotel, das Royal SAS, entworfen und zunächst bei. A. Michelsen produziert. Seit 1967 gehörte es dann aber bereits zur Besteckkollektion von Georg Jensen. Auch viele weitere renommierte Designer arbeiteten in der Epoche unter der Ägide des Gründersohns mit dem Untenehmen zusammen. Zu den bekanntesten Vertretern zählen dabei Verner Panton, Kay Bojesen und Grethe Meyer. Nach dem Tod von Sohn Jørgen 1966, verkaufte die Familie die dänische Luxusmarke 1972 an die zur Carlsberg Brauerei gehörende Porzellanmanufaktur Royal Copenhagen.

Nach dem Verkauf 1972

Unter der neuen Führung wurde die Zusammenarbeit mit freischaffenden Designern und Künstlern bei Georg Jensen wieder intensiviert. Weiterhin wurde im Betrieb viel Wert auf Ausbildungen zum Silberschmied gelegt, die höchsten Ansprüchen gerecht werden. Zu den berühmten Designern der Phase nach 1972 gehören Allan Scharf, Bo Bonfils, Erik Bagger, Erik Magnussen, Nanna Ditzel, Jørgen Møller, Vivianna Torun Bülow-Hübe.

Auch Henning Koppel bleibt als prägender Kopf der Unternehmensgeschichte in Erinnerung. Eines der berühmtesten Produkte aus den 1970er Jahren ist seine Wetterstation von 1978, die wahrscheinlich bis heute als das berühmteste Designprodukt der Marke Georg Jensen gilt.

Große Beachtung fanden bald auch diverse Schmuck- und Uhrenentwürfe von Nana Ditzel und Vivianna Bülow-Hübe und belebten die „Jewelry Collections“ von Georg Jensen. Anfang der 1980er Jahre wurden ebenso verstärkt Bestecke aus Edelstahl in die Kollektion eingeführt, wie die bekannten Serien Bo Bonfils, Copenhagen oder New York beweisen. Ein Riesenerfolg wurde auch der Nøellefant (Elefant) von Jørgen Møller Ende der 1980er Jahre, den der Designer eigentlich für seinen Sohn entworfen hatte.

Einführung der Weihnachtskollektion 1984

Anfang der 1980er Jahre wurde an einer neuartigen Weihnachtskollektion gearbeitet. Die dänische Tradition der Sammelkollektion war die Basis für Georg Jensen und sollte an den Erfolg der dänischen Geschirrmarke Bing & Grøndahl und deren ersten Sammelteller von 1895 anknüpfen, auf den schon Sammelteller von Royal Copenhagen Anfang des 20. Jahrhunderts folgten oder etwa in den 1930er Jahren die Weihnachtsflaschen von Holmegaard.

Da die Marken Royal Copenhagen, Holmegaard und Georg Jensen in den 1980er Jahren zusammengehörten, war die Einführung einer Sammelkollektion ein logischer Vorgang. So wurde 1984 das erste Weihnachtsornament oder auch Mobile genannt, mit Weihnachtsglocke in einem Herzen mit Schleife und rotem Jahresband präsentiert. Ein Beweis für die Wertigkeit der bis heute beliebten Weihnachtskollektion ist die 24-karätige Vergoldung. Über die Jahre folgten dann Baumschmuck, Baumkerzenhalter, Kugeln u.v.m. der Marke Georg Jensen mit immer wieder neuen Motiven und Formen für jedes Jahr. Weiterhin wurde und wird die Kollektion immer wieder mit Standardartikeln, die jedes Jahr erhältlich sind, ergänzt. Hier seien die beliebten Sterne, die als Baumspitze oder als Hängedekoration verwendet werden können, genannt, oder der beliebte Adventskranz „Season“.

Georg Jensen konzentriert sich auf das Luxussegment

Ende der 1990er Jahre strukturierte Carlsberg seinen Designbereich nach dem Kauf von Orrefors Kosta Boda in Schweden um. Fortan wurden die Marken von der Holdinggesellschaft Royal Scandinavia geführt – trotzdem trennte sich die Brauereigruppe wegen der beginnenden Globalisierung um 2000 von dem Geschäftsbereich und verkaufte seine Marken. Nur Georg Jensen und Royal Copenhagen verblieben in der Holding, die aber dennoch 2001 gemeinsam von der dänischen Fondsgesellschaft Axcel übernommen wurde. In dieser Phase wurde der Vertrieb der einzelnen Geschäftsbereiche aufgeteilt in die Segmente „Schmuck“, „Silberhohlwaren“ und „Living“ (Edelstahlbestecke, Geschenkartikel und Saisonkollektionen).

In dieser Zeit wurde die einzigartige polierte Oberfläche der Edelstahlprodukte von der dänischen Luxusmarke erfolgreich unter dem Prädikat Masterpieces eingeführt. Die Oberfläche von Georg Jensen war die erste hochglanzpolierte Oberfläche, bei der keine Fingerabdrücke auf Edelstahlprodukten zu sehen waren.

In der Masterpiece Kollektion wurden ehemalige Silberhohlwaren erstmalig zu erschwinglichen Preisen ebenso in Edelstahl angeboten. In diese Zeit trugen auch der wunderschöne Wasserkrug von Henning Koppel, die Besteckserie Bernadotte, der Wasserkrug (umfunktioniert in eine Isolierkanne) von Prinz Sigvard Bernadotte, das Besteck Pyramide von Harald Nielsen und die Obstschale von Verner Panton zum Erfolg von Georg Jensen bei.

Die Zusammenarbeit mit internationalen Designern wurde intensiviert, wie Projekte mit Alfredo Häberli, Constantin Wortmann und Ilse Crowford belegen. Weiterhin konzentrierte sich das Georg Jensen fortan nur noch auf die Kernmärkte Dänemark, Norwegen, USA und Japan und auf den neuen Markt China. In Deutschland verschwand durch diese Entscheidung die berühmte dänische Marke Georg Jensen leider fast ganz.

Durch viele Fehlentscheidungen kam das Unternehmen immer mehr in wirtschaftliche Schwierigkeiten, bis es 2012 endgültig an die Bahrainische Investmentgesellschaft Investcorp verkauft werden musste. Diese Gesellschaft agierte jedoch schon mehrfach erfolgreich im Luxussegment. Unter der neuen Führung wird nun auch wieder der Vertrieb in Deutschland belebt. Nach wie vor, liegt der Fokus der Marke verstärkt auf der Wertigkeit und Qualität seiner Kollektionen und sichert dem international-dänischen Design und Georg Jensen einen Platz unter den absoluten Premium-Marken. 

Der dänische Silberschmied Georg Arthur Jensen gründete sein Unternehmen 1904 in der Bredgade in Kopenhagen. Zunächst bewirtschaftete er nur einen Raum. Seine Silberschmiedearbeiten fanden aber... mehr erfahren »
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Georg Jensen - Pure Eleganz seit 1904

Der dänische Silberschmied Georg Arthur Jensen gründete sein Unternehmen 1904 in der Bredgade in Kopenhagen. Zunächst bewirtschaftete er nur einen Raum. Seine Silberschmiedearbeiten fanden aber schnell Anklang und Bewunderung. Und so wurde der Platz bald zu klein und 1912 zog er um in die Knippelsbrogade und eröffnete in der Bredgade eine Filiale.1916 beteiligte sich die Familie Wendel an dem Unternehmen und firmierte es um in die Georg Jensen & Wendel GmbH. Gründer Georg Jensen blieb aber weiterhin Direktor und künstlerischer Leiter.  

Mit seinen Jugendstilarbeiten blieb die Firma auf Erfolgskurs, so dass die eine Werkstatt zur Fertigung der Produkte bald nicht mehr ausreichte. 1917 zog die Georg Jensen & Wendel GmbH deswegen in ein neues Fabrikgebäude. Wenige Jahre später wechselte der Gründer 1926 in den Aufsichtsrat, blieb aber bis zu seinem Tod 1935 künstlerischer Leiter des Unternehmens.

Schon in frühen Jahren startet das Label Georg Jensen den Verkauf im Ausland. Seit 1908 werden seine Produkte auch in Deutschland verkauft und 1914 folgt Schweden. 1919 eröffnete die dänische Firma das erste Ladengeschäft im Ausland – Erst in der französischen Hauptstadt Paris und bereits 1922 auch in London, 1923 folgen weitere Geschäfte in New York und Barcelona. Außerdem kommen bald Präsenzen in Brüssel, Genf, Buenos Aires und Stockholm hinzu. 

Das frühe Design bis 1935 – geprägt von der Individualität freier Künstler

Schon früh arbeitete Georg Jensen mit freien Künstlern zusammen. Einer der ersten überhaupt war im Jahr 1906 der dänische Maler Johan Rohde (1856-1935), der Ende der 1920er Jahre unverzierte und modernistische Formen bei dem dänischen Label einführen sollte. 1915 stellte Jensen auf der Weltausstellung Panama-Pacific International Exposition in San Francisco aus. Der Verleger und Medientycoon William Randolph Hearst war so beeindruckt von der Kollektion, dass er alle Exponate aufkaufte.

Weiterhin sind die Avantgarde-Designer Harald Nielsen (Besteck Pyramide) und der berühmte Designer Prinz Sigvard Bernadotte als prägende Charaktere zu erwähnen. Der schwedische Prinz Sigvard Bernadotte  zählt heute gar zu einem der ersten Industriedesigner überhaupt.

Die Ära Jørgen Jensen – Glanz und Ruhm durch Arne Jacobsen

1935 übernahm der Sohn Jørgen Jensen (1895-1966) die Leitung des Unternehmens. Das Design orientierte sich fortan mehr an der modernen organischen Formensprache, die entscheidend von dem finnischen Architekten Alvar Aalto geprägt wurde. 1945 begann die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Silberschmied Henning Koppel. Dieser prägte den Stil des Unternehmens entscheidend mit. Seine minimalistische und hochelegante Linienführung ist bis heute einzigartig. Man denke dabei an die schönen Objekte für Tisch und Tafel, seinen schlichten aber eleganten Schmuck und sein zeitloses  Uhren-Design. Seine Arbeiten fanden weltweit Anerkennung. Das erste hochpolierte und mit moderner Formgebung versehene Besteck wurde von dem Norweger Tias Eckhoff in den 1950er Jahren entworfen, ihm wiederum verdankt das Label Georg Jensen auch die Inspirationen der industriellen Formgebung. Auch ist der bedeutende dänische Architekt Finn Juhl zu nennen, der einige Glaswaren und die ersten Edelstahlprodukte für die dänische Luxusmarke entwarf.

1957 folgte das berühmteste Besteck Skandinaviens – AJ. Es wurde ursprünglich von dem bedeutenden dänischen Architekten Arne Jacobsen für das eigene Hotel, das Royal SAS, entworfen und zunächst bei. A. Michelsen produziert. Seit 1967 gehörte es dann aber bereits zur Besteckkollektion von Georg Jensen. Auch viele weitere renommierte Designer arbeiteten in der Epoche unter der Ägide des Gründersohns mit dem Untenehmen zusammen. Zu den bekanntesten Vertretern zählen dabei Verner Panton, Kay Bojesen und Grethe Meyer. Nach dem Tod von Sohn Jørgen 1966, verkaufte die Familie die dänische Luxusmarke 1972 an die zur Carlsberg Brauerei gehörende Porzellanmanufaktur Royal Copenhagen.

Nach dem Verkauf 1972

Unter der neuen Führung wurde die Zusammenarbeit mit freischaffenden Designern und Künstlern bei Georg Jensen wieder intensiviert. Weiterhin wurde im Betrieb viel Wert auf Ausbildungen zum Silberschmied gelegt, die höchsten Ansprüchen gerecht werden. Zu den berühmten Designern der Phase nach 1972 gehören Allan Scharf, Bo Bonfils, Erik Bagger, Erik Magnussen, Nanna Ditzel, Jørgen Møller, Vivianna Torun Bülow-Hübe.

Auch Henning Koppel bleibt als prägender Kopf der Unternehmensgeschichte in Erinnerung. Eines der berühmtesten Produkte aus den 1970er Jahren ist seine Wetterstation von 1978, die wahrscheinlich bis heute als das berühmteste Designprodukt der Marke Georg Jensen gilt.

Große Beachtung fanden bald auch diverse Schmuck- und Uhrenentwürfe von Nana Ditzel und Vivianna Bülow-Hübe und belebten die „Jewelry Collections“ von Georg Jensen. Anfang der 1980er Jahre wurden ebenso verstärkt Bestecke aus Edelstahl in die Kollektion eingeführt, wie die bekannten Serien Bo Bonfils, Copenhagen oder New York beweisen. Ein Riesenerfolg wurde auch der Nøellefant (Elefant) von Jørgen Møller Ende der 1980er Jahre, den der Designer eigentlich für seinen Sohn entworfen hatte.

Einführung der Weihnachtskollektion 1984

Anfang der 1980er Jahre wurde an einer neuartigen Weihnachtskollektion gearbeitet. Die dänische Tradition der Sammelkollektion war die Basis für Georg Jensen und sollte an den Erfolg der dänischen Geschirrmarke Bing & Grøndahl und deren ersten Sammelteller von 1895 anknüpfen, auf den schon Sammelteller von Royal Copenhagen Anfang des 20. Jahrhunderts folgten oder etwa in den 1930er Jahren die Weihnachtsflaschen von Holmegaard.

Da die Marken Royal Copenhagen, Holmegaard und Georg Jensen in den 1980er Jahren zusammengehörten, war die Einführung einer Sammelkollektion ein logischer Vorgang. So wurde 1984 das erste Weihnachtsornament oder auch Mobile genannt, mit Weihnachtsglocke in einem Herzen mit Schleife und rotem Jahresband präsentiert. Ein Beweis für die Wertigkeit der bis heute beliebten Weihnachtskollektion ist die 24-karätige Vergoldung. Über die Jahre folgten dann Baumschmuck, Baumkerzenhalter, Kugeln u.v.m. der Marke Georg Jensen mit immer wieder neuen Motiven und Formen für jedes Jahr. Weiterhin wurde und wird die Kollektion immer wieder mit Standardartikeln, die jedes Jahr erhältlich sind, ergänzt. Hier seien die beliebten Sterne, die als Baumspitze oder als Hängedekoration verwendet werden können, genannt, oder der beliebte Adventskranz „Season“.

Georg Jensen konzentriert sich auf das Luxussegment

Ende der 1990er Jahre strukturierte Carlsberg seinen Designbereich nach dem Kauf von Orrefors Kosta Boda in Schweden um. Fortan wurden die Marken von der Holdinggesellschaft Royal Scandinavia geführt – trotzdem trennte sich die Brauereigruppe wegen der beginnenden Globalisierung um 2000 von dem Geschäftsbereich und verkaufte seine Marken. Nur Georg Jensen und Royal Copenhagen verblieben in der Holding, die aber dennoch 2001 gemeinsam von der dänischen Fondsgesellschaft Axcel übernommen wurde. In dieser Phase wurde der Vertrieb der einzelnen Geschäftsbereiche aufgeteilt in die Segmente „Schmuck“, „Silberhohlwaren“ und „Living“ (Edelstahlbestecke, Geschenkartikel und Saisonkollektionen).

In dieser Zeit wurde die einzigartige polierte Oberfläche der Edelstahlprodukte von der dänischen Luxusmarke erfolgreich unter dem Prädikat Masterpieces eingeführt. Die Oberfläche von Georg Jensen war die erste hochglanzpolierte Oberfläche, bei der keine Fingerabdrücke auf Edelstahlprodukten zu sehen waren.

In der Masterpiece Kollektion wurden ehemalige Silberhohlwaren erstmalig zu erschwinglichen Preisen ebenso in Edelstahl angeboten. In diese Zeit trugen auch der wunderschöne Wasserkrug von Henning Koppel, die Besteckserie Bernadotte, der Wasserkrug (umfunktioniert in eine Isolierkanne) von Prinz Sigvard Bernadotte, das Besteck Pyramide von Harald Nielsen und die Obstschale von Verner Panton zum Erfolg von Georg Jensen bei.

Die Zusammenarbeit mit internationalen Designern wurde intensiviert, wie Projekte mit Alfredo Häberli, Constantin Wortmann und Ilse Crowford belegen. Weiterhin konzentrierte sich das Georg Jensen fortan nur noch auf die Kernmärkte Dänemark, Norwegen, USA und Japan und auf den neuen Markt China. In Deutschland verschwand durch diese Entscheidung die berühmte dänische Marke Georg Jensen leider fast ganz.

Durch viele Fehlentscheidungen kam das Unternehmen immer mehr in wirtschaftliche Schwierigkeiten, bis es 2012 endgültig an die Bahrainische Investmentgesellschaft Investcorp verkauft werden musste. Diese Gesellschaft agierte jedoch schon mehrfach erfolgreich im Luxussegment. Unter der neuen Führung wird nun auch wieder der Vertrieb in Deutschland belebt. Nach wie vor, liegt der Fokus der Marke verstärkt auf der Wertigkeit und Qualität seiner Kollektionen und sichert dem international-dänischen Design und Georg Jensen einen Platz unter den absoluten Premium-Marken.