window.dataLayer = window.dataLayer || []; function gtag(){dataLayer.push(arguments);} gtag('js', new Date()); gtag('config','AW-1068620727'); Mogens Lassen - scandinavian-lifestyle

Mogens Lassen 1901-1987

Mogens und sein jüngerer Bruder Flemming Lassen wurden 1901 und 1902 geboren. Ein kreativer Beruf wurde beiden Brüdern, die in einer Künstlerfamilie aufwuchsen, in die Wiege gelegt. Dabei war ihre Begeisterung für Architektur bereits früh zu erkennen. Während andere Kinder Fußball spielten, entwarfen Mogens und Flemming Gebäude, planten und vermaßen sie. Und sie gingen den ihnen vorgezeichneten Weg auch. Da eine Ausbildung auf der Königlich Dänischen Kunstakademie oder ähnlich angesehenen Institution außerhalb des Budgets der Familie lag, erlernten beide Brüder die Architektur als Lehrberuf, verfolgten aber natürlich mit Hochspannung die Strömungen, die um die 1920er Jahre an den Akademien Einzug hielten. Es sollten zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen folgen.

Auch das Umfeld der Brüder wurde von der Begeisterung für Architektur geprägt. Ein Mitschüler entschied sich im Zuge der Euphorie der beiden gar selbst dafür, Architektur zu studieren. Es handelt sich um keinen geringeren als den jungen Arne Jacobsen, der mit den Brüdern Zeit seines Lebens Kontakt pflegte und immer wieder mit ihnen zusammenarbeitete. Insgesamt war das Milieu der Familie Lassen der perfekte Nährboden für große kreative Geister. Familien wie die Wanschers mit Sohn Ole waren gerne zu Gast. Besucher wie die später berühmte Schriftstellerin Karen Blixen schufen einen wunderbaren Nährboden, um Inspiration zu erlangen und zu schenken.

Erste Schritte als Architekt

Obwohl Mogens Lassen Schule und Ausbildung vor allem wegen seiner Legasthenie Schwierigkeiten bereitet hatten, begann mit dem Berufsleben für den jungen Kopenhagener ein schneller Aufstieg in der Architektur- und Designszene. Durch den ständigen Diskurs über aktuelle Projekte mit befreundeten Architekten wie Arne Jacobsen, Ole Waschner oder Hans Bretton-Meyer, die Mogens stets einbezogen, wurde das renommierte Atelier des Architekten Tyge Hvass auf ihn aufmerksam, wo er eine Anstellung bekam, sich anspruchsvollen Projekten widmen durfte und zu einem angesehen Architekten reifte.

Prägende Zeiten zwischen Gropius und Le Corbusier

Mogens Lassen wird vor allem wegen seines geraden Stils und der häufigen Verwendung strikter Geometrien, die die Funktionalität in den Vordergrund stellen, häufig als stark vom Bauhaus beeinflusst beschrieben und gilt zurecht als einflussreicher Protagonist, der den Funktionalismus in Dänemark prägte. Doch auch Begegnungen mit Größen anderer Stile vereinen seine Designs. So bot selbst der große Le Corbusier dem Dänen einen Platz in seinem Atelier an, als dieser 1927 für ein Pariser Ingenieurbüro tätig war. Der bescheidene Mogens lehnte mit dem Verweis auf seine lediglich rudimentären Französischkenntnisse ab. Dennoch waren die Arbeiten Le Corbusiers immer eine Quelle der Inspiration für Mogens.

Charakter des Funktionalismus in Dänemark

Nach dem Kapitel Frankreich kehrte Mogens in die dänische Heimat zurück und machte sich dort mit einem eigenen Architektenbüro selbstständig. Trotz seiner Mitwirkung an aufsehenerregenden Projekten war der bescheidene Architekt und Designer kein Mensch, der im Mittelpunkt stehen wollte. Er konnte gut von seiner Arbeit leben und entwarf, zeichnete und designte am liebsten im Stillen. Die zahlreichen Preise und sein Name als Wegbereiter des Funktionalismus wirken in der Retrospektive ruhmreich. Doch aus Ruhm machte Mogens sich wenig. 1987 soll er der Legende nach mit einem Bleistift in der Hand gestorben sein.

Mogens Lassen bei scandinavian-lifestyle.de

Mit der Marke by Lassen werden die Möbel und zahlreichen Tischaccessoires von Mogens Lassen seit 2008 wieder aufgelegt. Zu den sehr populären neuen Designklassikern gehört die Kollektion Kubus, die es in vielen Ausführungen als Kerzenständer oder Schale gibt.

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Mogens Lassen 1901-1987

Mogens und sein jüngerer Bruder Flemming Lassen wurden 1901 und 1902 geboren. Ein kreativer Beruf wurde beiden Brüdern, die in einer Künstlerfamilie aufwuchsen, in die Wiege gelegt. Dabei war ihre Begeisterung für Architektur bereits früh zu erkennen. Während andere Kinder Fußball spielten, entwarfen Mogens und Flemming Gebäude, planten und vermaßen sie. Und sie gingen den ihnen vorgezeichneten Weg auch. Da eine Ausbildung auf der Königlich Dänischen Kunstakademie oder ähnlich angesehenen Institution außerhalb des Budgets der Familie lag, erlernten beide Brüder die Architektur als Lehrberuf, verfolgten aber natürlich mit Hochspannung die Strömungen, die um die 1920er Jahre an den Akademien Einzug hielten. Es sollten zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen folgen.

Auch das Umfeld der Brüder wurde von der Begeisterung für Architektur geprägt. Ein Mitschüler entschied sich im Zuge der Euphorie der beiden gar selbst dafür, Architektur zu studieren. Es handelt sich um keinen geringeren als den jungen Arne Jacobsen, der mit den Brüdern Zeit seines Lebens Kontakt pflegte und immer wieder mit ihnen zusammenarbeitete. Insgesamt war das Milieu der Familie Lassen der perfekte Nährboden für große kreative Geister. Familien wie die Wanschers mit Sohn Ole waren gerne zu Gast. Besucher wie die später berühmte Schriftstellerin Karen Blixen schufen einen wunderbaren Nährboden, um Inspiration zu erlangen und zu schenken.

Erste Schritte als Architekt

Obwohl Mogens Lassen Schule und Ausbildung vor allem wegen seiner Legasthenie Schwierigkeiten bereitet hatten, begann mit dem Berufsleben für den jungen Kopenhagener ein schneller Aufstieg in der Architektur- und Designszene. Durch den ständigen Diskurs über aktuelle Projekte mit befreundeten Architekten wie Arne Jacobsen, Ole Waschner oder Hans Bretton-Meyer, die Mogens stets einbezogen, wurde das renommierte Atelier des Architekten Tyge Hvass auf ihn aufmerksam, wo er eine Anstellung bekam, sich anspruchsvollen Projekten widmen durfte und zu einem angesehen Architekten reifte.

Prägende Zeiten zwischen Gropius und Le Corbusier

Mogens Lassen wird vor allem wegen seines geraden Stils und der häufigen Verwendung strikter Geometrien, die die Funktionalität in den Vordergrund stellen, häufig als stark vom Bauhaus beeinflusst beschrieben und gilt zurecht als einflussreicher Protagonist, der den Funktionalismus in Dänemark prägte. Doch auch Begegnungen mit Größen anderer Stile vereinen seine Designs. So bot selbst der große Le Corbusier dem Dänen einen Platz in seinem Atelier an, als dieser 1927 für ein Pariser Ingenieurbüro tätig war. Der bescheidene Mogens lehnte mit dem Verweis auf seine lediglich rudimentären Französischkenntnisse ab. Dennoch waren die Arbeiten Le Corbusiers immer eine Quelle der Inspiration für Mogens.

Charakter des Funktionalismus in Dänemark

Nach dem Kapitel Frankreich kehrte Mogens in die dänische Heimat zurück und machte sich dort mit einem eigenen Architektenbüro selbstständig. Trotz seiner Mitwirkung an aufsehenerregenden Projekten war der bescheidene Architekt und Designer kein Mensch, der im Mittelpunkt stehen wollte. Er konnte gut von seiner Arbeit leben und entwarf, zeichnete und designte am liebsten im Stillen. Die zahlreichen Preise und sein Name als Wegbereiter des Funktionalismus wirken in der Retrospektive ruhmreich. Doch aus Ruhm machte Mogens sich wenig. 1987 soll er der Legende nach mit einem Bleistift in der Hand gestorben sein.

Mogens Lassen bei scandinavian-lifestyle.de

Mit der Marke by Lassen werden die Möbel und zahlreichen Tischaccessoires von Mogens Lassen seit 2008 wieder aufgelegt. Zu den sehr populären neuen Designklassikern gehört die Kollektion Kubus, die es in vielen Ausführungen als Kerzenständer oder Schale gibt.

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