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Rörstrand Swedish Grace - seit 1930

Das Geschirr Swedish Grace ist nach der Kunstrichtung Swedish Grace benannt., die in den 1920er Jahren in Schweden entstanden ist - auch der schwedische Klassizismus der 20er Jahre genannt. Der Begriff wurde international bekannt durch den britischen Kunstkritiker Morton Shand. Die Epoche folgte auf die Welle der Nationalromantik, die von berühmten Malern Carl Larsson und Anders Zorn geprägt wurde. Prägend in der Architektur waren Gunnar Asplund, Ivar Tengbom, Sigurd Lewerentz, Carl Bergsten und Erik Lallerstedt Im Kunsthandwerk waren besonders die beiden Glaskünstler Simon Gate und Edward Hald von der Glashütte Orrefors. Orrefors wurde durch diese außergewöhnlichen Gestalter weltberühmt und der Ruf der Marke profitiert bis heute von diesen großen Glasvirtuosen.
Louise Adelborg schuf Ende der 1920er Jahre das Service Swedish Grace für die Rörstrand Geschirrfabrik. Das Geschirr hat eine klassische Form und spiegelt die Entwicklung vom Klassizismus zum Funktionalismus wieder. Das Geschirr ist mit Weizenähren dekoriert, wobei der Dekor einem das Gefüh vermittelt, als ob die Ähren im leichten Winden wiegen. Louise Adelborg bewies hierbei ihr Gespür, die Natur auf ihren Gestaltungen sensibel wiederzugeben. Das Geschirr Swedish Grace ist zum Volksgeschirr Schwedens geworden. Das Design spiegelt herrausragend den Übergang vom Klassizimus zum Funktionalismus wieder. Das Pendant des Funktionalismus ist das weltberühmte Volksgeschirr Teema von Iittala aus dem Nachbarland Finnland.

 
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