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Lyngby: Die Geschichte einer Vase

Seit 1904 bot der Großhändler Holst & Knudsen aus dem dänischen Aarhus importierte Glas- und Porzellanwaren an. Die Waren wurden größtenteils von Massenherstellern aus Deutschland eingeführt und konnten aufgrund der günstigen Fertigung zu guten Preisen angeboten werden.

1930 erhob Dänemark aber nicht unerhebliche Zollabgaben auf das deutsche Porzellan. Daher beschloss die Geschäftsleitung von Holst & Knudsen 1936 selbst Porzellan zu fertigen. In Kongens Lyngby nahe Kopenhagen wurde daraufhin in einer ehemaligen Zuckerfabrik die Porzellanmanufaktur Lyngby gegründet. Die Marke wurde rasch als günstiger Anbieter auf dem Heimatmarkt bekannt und erfolgreich und fast ebenso schnell zum Marktführer in ganz Dänemark. Der damalige Direktor Dr. Søren Berg legte viel Wert auf ein hohes Niveau bei Handwerk und Technologie. Verkaufsschlager war bis zur Schließung der Porzellanfabrik 1960 das heute als Lyngby Vase bekannte Gefäß mit Riffeldekor. Gleich mehrere Unternehmen und Labels bewahren heute das Erbe der ursprünglichen Porcelænsfabrik. Durch Devisenbeschränkung konnte die Produktion nicht weiter automatisiert werden und die Marktposition verschlechterte sich durch Importe sowie neue dänische Anbieter zusehends, so dass die Fertigung 1960 stillgelegt wurde. Die Produktionsgebäude wurden 1969 abgerissen.

Die Lyngby Vase

Nach dem Ende der Porcelænsfabrik wurde eine schlichte Porzellanvase mit Riffeldekor zu einem gesuchten Klassiker auf Dänemarks Flohmärkten. Bald schon hieß sie nur mehr Lyngby Vase. Fast schon verwunderlich ist deshalb, dass erst 2012 die Firma Hilfling Design auf die Idee kam, das Gefäß leicht an den Zeitgeschmack anzupassen und neu zu lancieren. 2013 wird das Re-Design dieses Klassikers außerdem von dem Label Lyngby Porcelæn wieder angeboten. Kurz darauf entbrannte ein Rechtsstreit um das Design, dessen Erschaffer heute nicht mehr bekannt ist. Das Gericht in Kopenhagen befasste sich eingehend mit der Vase, kam aber zu dem Ergebnis, dass das Riffeldekor an sich nicht geschützt werden könne. Seitdem koexistieren beide Labels mit der Vase im Sortiment. Beide Marken haben außerdem zwischenzeitlich zahlreiche Varianten entwickelt.

Weil wir beide Ausführungen so schön fanden, haben wir uns dafür entschieden, dir sowohl die Version by Hilfling anzubieten als auch Modelle von Lyngby Porcelæn zu zeigen.

Lyngby Vase by Hilfling

Die Hilfling Design ApS ehrt das ikonische Rillenmuster in zahlreichen Varianten. Am beliebtesten bleibt es allerdings als Vase. Auch hier fand das Unternehmen aus Kopenhagen genügend Spielraum. So präsentiert Hilfling die Lyngby Vase in diversen Farbtönen aus Porzellan. Auch gefärbtes Glas kommt zum Einsatz. Selbstverständlich gibt es das Gefäß in seiner ursprünglichen Säulenform in verschiedenen Höhen. Auch der Rillenabstand differiert leicht bei einigen Varianten. Als spannende Ergänzung wurde die klassische Variante in Trompetenform interpretiert. Doch Hilfling traut der beliebten Rillenformation mehr zu: So gehören zur Kollektion ebenso Lyngby Bonbonnieren, Kerzenhalter und Teelichtgläser, Blumentöpfe sowie ein wunderschönes Service, bestehend aus Tellern, Tassen, Bechern und Eierbechern. Formvollendet in Rillen stehen außerdem Servierplatten oder ein Mühlenset für Salz und Pfeffer zur Verfügung. Als Keramikvase hat Hilfling darüber hinaus die Vesterbro Vase in der Kollektion, die sich vom hippen und auch ein wenig rebellischen Kopenhagener Stadtteil Vesterbro inspiriert zeigt.

Lyngby Porcelæn

Die Lyngby Vase gibt es in weiteren zahlreichen Variationen von Lyngby Porcelæn. Das Label wurde 2012 von der Firma Karakter gegründet und ist seit 2016 Bestandteil der Rosendahl Design Group. Hier wird die Rillenform des Blumengefäßes in weiteren Formen und Größen angeboten. Besonders beliebt ist die moderne Interpretation mit Laufglasur. Auch Lyngby Porcelæn hat das ikonische Design in anderen Produkten zur Geltung gebracht: so findet sich das Rillenmuster als Zuckerdose, Kerzenhalter oder Teelichterglas in der Kollektion.

Außerdem gehören weitere Geschirr- und Porzellanserien zur Marke, wie etwa die Linien Thermodan, Form oder Rhombe. Letztere basiert auf dem Geschirr Danild.

Die Lyngby Vase bestellst du online auf scandinavian-lifestyle.de

Das Rillenmuster gehört zu den ikonischen Designs des vergangenen Jahrhunderts und wirkt bis heute beeindruckend zeitlos. Da wir dir die größte Vielfalt bieten wollen, haben wir uns dazu entschieden, die Vase und andere Produkte sowohl von Hilfling als auch von Lyngby Porcelæn in unser Sortiment aufzunehmen. Selbstverständlich lassen sich alle Artikel untereinander kombinieren. Wir wünschen dir also viel Spaß beim Auswählen und helfen bei Bedarf gerne.

Seit 1904 bot der Großhändler Holst & Knudsen aus dem dänischen Aarhus importierte Glas- und Porzellanwaren an. Die Waren wurden größtenteils von Massenherstellern aus Deutschland eingeführt... mehr erfahren »
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Lyngby: Die Geschichte einer Vase

Seit 1904 bot der Großhändler Holst & Knudsen aus dem dänischen Aarhus importierte Glas- und Porzellanwaren an. Die Waren wurden größtenteils von Massenherstellern aus Deutschland eingeführt und konnten aufgrund der günstigen Fertigung zu guten Preisen angeboten werden.

1930 erhob Dänemark aber nicht unerhebliche Zollabgaben auf das deutsche Porzellan. Daher beschloss die Geschäftsleitung von Holst & Knudsen 1936 selbst Porzellan zu fertigen. In Kongens Lyngby nahe Kopenhagen wurde daraufhin in einer ehemaligen Zuckerfabrik die Porzellanmanufaktur Lyngby gegründet. Die Marke wurde rasch als günstiger Anbieter auf dem Heimatmarkt bekannt und erfolgreich und fast ebenso schnell zum Marktführer in ganz Dänemark. Der damalige Direktor Dr. Søren Berg legte viel Wert auf ein hohes Niveau bei Handwerk und Technologie. Verkaufsschlager war bis zur Schließung der Porzellanfabrik 1960 das heute als Lyngby Vase bekannte Gefäß mit Riffeldekor. Gleich mehrere Unternehmen und Labels bewahren heute das Erbe der ursprünglichen Porcelænsfabrik. Durch Devisenbeschränkung konnte die Produktion nicht weiter automatisiert werden und die Marktposition verschlechterte sich durch Importe sowie neue dänische Anbieter zusehends, so dass die Fertigung 1960 stillgelegt wurde. Die Produktionsgebäude wurden 1969 abgerissen.

Die Lyngby Vase

Nach dem Ende der Porcelænsfabrik wurde eine schlichte Porzellanvase mit Riffeldekor zu einem gesuchten Klassiker auf Dänemarks Flohmärkten. Bald schon hieß sie nur mehr Lyngby Vase. Fast schon verwunderlich ist deshalb, dass erst 2012 die Firma Hilfling Design auf die Idee kam, das Gefäß leicht an den Zeitgeschmack anzupassen und neu zu lancieren. 2013 wird das Re-Design dieses Klassikers außerdem von dem Label Lyngby Porcelæn wieder angeboten. Kurz darauf entbrannte ein Rechtsstreit um das Design, dessen Erschaffer heute nicht mehr bekannt ist. Das Gericht in Kopenhagen befasste sich eingehend mit der Vase, kam aber zu dem Ergebnis, dass das Riffeldekor an sich nicht geschützt werden könne. Seitdem koexistieren beide Labels mit der Vase im Sortiment. Beide Marken haben außerdem zwischenzeitlich zahlreiche Varianten entwickelt.

Weil wir beide Ausführungen so schön fanden, haben wir uns dafür entschieden, dir sowohl die Version by Hilfling anzubieten als auch Modelle von Lyngby Porcelæn zu zeigen.

Lyngby Vase by Hilfling

Die Hilfling Design ApS ehrt das ikonische Rillenmuster in zahlreichen Varianten. Am beliebtesten bleibt es allerdings als Vase. Auch hier fand das Unternehmen aus Kopenhagen genügend Spielraum. So präsentiert Hilfling die Lyngby Vase in diversen Farbtönen aus Porzellan. Auch gefärbtes Glas kommt zum Einsatz. Selbstverständlich gibt es das Gefäß in seiner ursprünglichen Säulenform in verschiedenen Höhen. Auch der Rillenabstand differiert leicht bei einigen Varianten. Als spannende Ergänzung wurde die klassische Variante in Trompetenform interpretiert. Doch Hilfling traut der beliebten Rillenformation mehr zu: So gehören zur Kollektion ebenso Lyngby Bonbonnieren, Kerzenhalter und Teelichtgläser, Blumentöpfe sowie ein wunderschönes Service, bestehend aus Tellern, Tassen, Bechern und Eierbechern. Formvollendet in Rillen stehen außerdem Servierplatten oder ein Mühlenset für Salz und Pfeffer zur Verfügung. Als Keramikvase hat Hilfling darüber hinaus die Vesterbro Vase in der Kollektion, die sich vom hippen und auch ein wenig rebellischen Kopenhagener Stadtteil Vesterbro inspiriert zeigt.

Lyngby Porcelæn

Die Lyngby Vase gibt es in weiteren zahlreichen Variationen von Lyngby Porcelæn. Das Label wurde 2012 von der Firma Karakter gegründet und ist seit 2016 Bestandteil der Rosendahl Design Group. Hier wird die Rillenform des Blumengefäßes in weiteren Formen und Größen angeboten. Besonders beliebt ist die moderne Interpretation mit Laufglasur. Auch Lyngby Porcelæn hat das ikonische Design in anderen Produkten zur Geltung gebracht: so findet sich das Rillenmuster als Zuckerdose, Kerzenhalter oder Teelichterglas in der Kollektion.

Außerdem gehören weitere Geschirr- und Porzellanserien zur Marke, wie etwa die Linien Thermodan, Form oder Rhombe. Letztere basiert auf dem Geschirr Danild.

Die Lyngby Vase bestellst du online auf scandinavian-lifestyle.de

Das Rillenmuster gehört zu den ikonischen Designs des vergangenen Jahrhunderts und wirkt bis heute beeindruckend zeitlos. Da wir dir die größte Vielfalt bieten wollen, haben wir uns dazu entschieden, die Vase und andere Produkte sowohl von Hilfling als auch von Lyngby Porcelæn in unser Sortiment aufzunehmen. Selbstverständlich lassen sich alle Artikel untereinander kombinieren. Wir wünschen dir also viel Spaß beim Auswählen und helfen bei Bedarf gerne.