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Skandinavische Kleinmöbel

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Manchmal werden die Kleinmöbel einer Einrichtung zu wenig beachtet – nicht selten sogar als Nebensächlichkeit abgetan. Es kann sogar passieren, dass sie unüberlegt und wahllos gekauft werden. Doch kleine Möbel sind nicht unbedeutend. Sie geben häufig in einem Raumkonzept den Ton an. Setzen Akzente und können sogar den Wohnstil wesentlich mitbestimmen. Ein paar gekonnt ausgewählte und geschickt platzierte skandinavische Möbelstücke verleihen einem Raum den beliebten nordischen Flair. Doch wie sehen sie eigentlich aus, die Kleinmöbel aus Nordeuropa?

Skandinavisches Mobiliar – schlicht und wohlgeformt

Die nordische Vorliebe zum Praktischen und Schlichten spiegelt sich natürlicherweise auch im Möbeldesign wider. Kleinmöbel auf nordische Art punkten stets mit einem durchdachten Konzept und einer klaren Linie. Skandinavische Kleinmöbel – das sind anmutige, organische Formen und sanfte Rundungen – ohne verspielte Verzierungen. Genauso wie die organische, plastische Formgebung dieser Möbelstücke der Natur nachempfunden wird, achten die Hersteller auch auf die Verwendung von natürlichen oder elementaren Materialien wie Holz, Naturfaser oder Metall. Vorrangig kommen außerdem Stoffe zum Einsatz, die im Einklang mit der Umwelt produziert und bearbeitet werden.

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Die Möbelstücke lassen sich in der Regel problemlos in diverse Einrichtungslösungen integrieren, sie passen sich sozusagen an. Doch skandinavische Möbel sind weit davon entfernt, gesichtslos zu sein und sich unsichtbar zu machen. In Kombination mit einer zeitlosen Einrichtung vermögen sie sogar, den Stil auf ihre unaufdringliche Art zu prägen.

Designmöbel aus Dänemark – von Normann Copenhagen

Normann Copenhagen ist ein junges Unternehmen, das in der dänischen Hauptstadt zu Hause ist. 1999 von Poul Madsen und Jan Normann Andersen gegründet, avancierte Normann Copenhagen zu einem der führenden Designlabel Skandinaviens.

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Zum Sortiment der Marke gehören Wohnaccessoires, Leuchten und Möbel. Darunter auch solche sympathischen Kleinmöbel wie zum Beispiel der Serviertisch Block. Dieser Servierwagen ist kompakt, schnörkellos und robust. Der „Block“ ist auf die nordische Art gemütlich und zurückhaltend. Er bietet auf zwei Ebenen eine großzügige Ablagefläche für eine Menge Kleinigkeiten. Besonders sinnvoll: Dank einem erhöhten Rand sind sogar die kleinsten Dinge in Sicherheit und gehen nicht verloren. Die Tabletts aus Stahl erweisen sich als extrem widerstandsfähig. Das Gleiche gilt auch für die runden Holzstäbe, die übrigens als Griffe des Serviertischs agieren.

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Das Polstermöbel Sumo Pouf von Normann Copenhagen fällt durch seine markanten Knöpfe in den Polstern auf. Typisch nordisch, ist dieses Möbelstück betont schlicht gestaltet, jedoch nicht ohne Eleganz. Es wirkt behaglich und ist eine Einladung zum Beine Hochlegen oder Relaxen. Gleich auf den ersten Blick ist zu erkennen – dieser Einrichtungsgegenstand ist von bleibendem Wert und wird sich in jeder Wohnung auf vielfache Weise dienlich machen – ob als Beistelltisch oder Hocker.

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Der leichte Hocker „Tap“ ist ebenfalls ein äußerst vielseitiges Möbel. Überall, wo eine unkomplizierte Sitzgelegenheit notwendig wird, ist der Hocker gleich zur Stelle. An Stil mangelt es „Tap“ definitiv dennoch nicht, zumal der Sitzhocker als eine Hommage an den großen Alvar Aalto konzipiert wurde.

Skandinavische Möbel für alle Fälle

Menu

Das dänische Designhaus Menu spezialisiert sich auf die Entwicklung von typisch nordischen Wohnaccessoires. Kleinmöbel nehmen in der Produktpalette einen wichtigen Platz ein.

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Es sind zum Beispiel betont schlichte Multifunktionsregale aus der Serie Gridy Fungi oder Corners, die im Sortiment den Ton angeben. Diese äußerst zurückhaltenden „Ecken“ mit fernöstlichem Touch sind überall dort ideal, wo ein paar hübsche Kleinigkeiten, sei es ein Andenken oder eine Zimmerpflanze, aufzustellen sind. Dank der reduzieren Form nehmen sich die Regale zurück, die aufgestellten Objekte treten dagegen in Vordergrund und werden durch die schlichte Umrahmung ansprechend zur Geltung gebracht.

Södahl

Södahl, ein Marktführer für hochwertige Textilien aus Dänemark, vervollständigt sein Portfolio ebenfalls mit mehreren Wohnaccessoires. Darunter typisch skandinavische, kompakte Regale mit dem Namen Room, die Platz für Kleinigkeiten oder auch Bücher bieten.

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Room-Regale zeichnen sich durch eine angenehm abgerundete Form aus und machen im Wohnzimmer, in der Diele oder sogar im Bad eine gute Figur.

Iittala

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Sogar Iittala, in erster Linie eigentlich durch geschmackvolle Wohnaccessoires aus Glas bekannt, macht manchmal einen Abstecher in die Welt der Kleinmöbel.

Aktuell sind die stapelbaren Hocker Plektra aus Schichtholz sehr beliebt. Auch Sie wurden inspiriert von dem Genie Alvar Aaltos und zeichnen sich durch abgerundete, organische Formgebung aus. Wie die meisten skandinavischen Designmöbel ist auch Plektra ein kleines Multitalent und setzt sich ebenso als Beistelltischchen in Szene.

skagerak-nautic-klapptisch-durchmesser-62-cmSkagerak

Für Skagerak spielen Möbel dagegen eine absolute Hauptrolle, denn es handelt sich dabei um den bekannten dänischen Hersteller von besonders hochwertigen In- und Outdoor Holzmöbeln. Kleinmöbel bilden seit Langem einen festen Bestandteil des Sortiments. Zu den erfolgreichsten Kreationen aus dem Hause Skagerak gehört nicht zuletzt der formschöne Klapptisch aus der bekannten Serie Nautic. Ideal für den Garten oder Balkon, ist dieser Tisch witterungsbeständig und robust. Einen maritimen Touch verleiht dem Möbelstück die Tischplatte im Gräting-Look.

Einrichten mit nordischen Kleinmöbeln – so einfach wird die Wohnung skandinavisch

Unaufdringliche und doch auffällige skandinavische Designmöbel besitzen das Potential, den Einrichtungsstil zu bestimmen. Einige Tipps sind indes dabei zu beachten.

  1. Es reichen manchmal ein paar markante Designmöbel von einem der renommierten skandinavischen Häuser, um einen Raum nordisch aussehen zu lassen. Die übrige Einrichtung sollte dabei möglichst zeitlos oder gar minimalistisch sein. Einige Akzente wie ein Servierwagen oder Hocker dürfen für einen nordischen Touch genügen.
  2. Viel hilft bei Kleinmöbeln viel. Eine konzertierte Aktion von mehreren gekonnt platzierten Möbelstücken erreicht, dass im Raum der freundlich-kühle Geist Skandinaviens einzieht. Überladen darf der Raum dabei aber keineswegs wirken.
  3. Ein Gesamtkonzept für die Wohnung entwickeln. Die Kleinmöbel aus dem Norden sind richtige Tausendsassas und können sich so gut wie in jedem Zimmer nützlich machen. Von der Diele über das Bad und die Küche bis hin zum Wohn-, Kinder- oder Gästezimmer – diese Kleinmöbel fügen sich in unterschiedliche Lösungen ein und lassen eine skandinavische Stimmung entstehen.

Mit den vermeintlichen Kleinigkeiten – den Kleinmöbeln – lässt sich somit eine große Wirkung erzielen. Diese Möbelstücke dürfen je nach Wunsch entweder das bestehende Konzept sinnvoll ergänzen oder aber etwas Neues erschaffen. In jedem Fall handelt sich dabei um sympathische und langlebige Helferlein mit einem ausgeprägten Hang zum Praktischen.