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Michel aus Lönneberga

Michel aus Lönneberga

« Ein Lausbub als Motiv für schöne skandinavische Accessoires »

Wer mit Michel aus Lönneberga einen Teil seiner Kindheit geteilt hat, wird in freudigen Erinnerungen schwelgen. Um diese Erinnerungen bildlich darzustellen, finden Liebhaber des Klassikers in Geschirr und Accessoires von Muurla und Opto Design, die der Lausbub ziert, eine gelungene Mischung vom Anklang vergangener Zeiten bis hin zu niedlichen Blickfängen für jede Generation.

Immer dieser Michel

„Michel ist ein netter kleiner Junge, sagte Michels Mama. Womit sie Recht hatte. Michel war wirklich ein netter kleiner Junge … solange er keinen Unsinn im Sinn hatte …“ [Zitat Astrid Lindgren]

Er verschenkt das sorgsam vorbereitete Weihnachtsessen an die Armen, zieht seine Schwester hemmungslos einen Fahnenmast hinauf oder zerstört eine gute Suppenschüssel, indem er den Kopf in sie hineinsteckt. Selbst ernsthafte Brandwunden fügt er seinem – daraufhin tobenden – Vater zu oder schließt diesen im Toilettenhäuschen ein – allerdings aus den edelsten Motiven heraus.

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Diesen und jede Menge weiteren Unfug treibt der fünfjährige Bursche im südschwedischen Lönneberga in Zeiten der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Für seine Missgeschicke und Schelmereien muss er auf dem heimatlichen Hof eingesperrt im Holzschuppen büßen. Dort vertreibt er sich die Langeweile, indem er kleine Holzfiguren schnitzt. Dass sich davon im Laufe der Zeit eine ganze Menge ansammeln, lässt das wilde Treiben des kleinen Michel aus Lönneberga erahnen.

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Während der Lausbub bei den Erwachsenen seiner Welt häufig als hinterlistiger Tunichtgut gilt, lieben Groß und Klein rund um den Globus die Figur von Astrid Lindgren für ihre gutherzige Hilfsbereitschaft. Manch einer erinnert sich sicher an den berührenden Moment, in dem Michel schier über sich hinauswächst, und einen schwerkranken Knecht mit dem Schlitten durch peitschende Schneestürme zum Arzt befördert und diesen so im letzten Moment vor dem Tod bewahrt.

Aber zugegeben, neben solch ernsten Anklängen macht es vor allem jede Menge Spaß, Michel bei seinen Streichen zuzusehen.

Pippi Langstrumpf in bester Gesellschaft

Noch besser als Michel aus Lönneberga ist in der Welt wohl nur Pippi Langstrumpf bekannt. Die beiden zählen zu den Hauptwerken der beliebten schwedischen Kinder- und Jugendbuchautorin Astrid Lindgren. Allein der Michel wurde in 52 Sprachen übersetzt. In der Welt des Lausbuben aus dem verträumten schwedischen Dörfchen hielt die im Jahr 1907 geborene Schriftstellerin nach eigenen Aussagen das Flair ihrer eigenen unbeschwert glücklichen Kindheit auf dem Land fest. Sie selbst wuchs im ebenfalls im südschwedischen Smaland gelegenen Ort Vimmerby auf.

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Die ab 1963 erscheinenden Geschichten um den liebenswerten kleinen Jungen prägten ganze Generationen. Dank des großen Erfolges wurde schon 1970 die erste Verfilmung veröffentlicht. Ob in Buchform oder später in drei Spielfilmfassungen sowie Hörbüchern und als Fernsehserie avancierte Michel aus Lönneberga zum echten Klassiker der Familienunterhaltung.

Drei Emils sind einer zu viel

Eigentlich heißt der Lausbengel aber gar nicht Michel. Damit spielt er seinen deutschsprachigen Anhängern einen zusätzlichen kleinen Streich. Zwar ohne sein Zutun, gefallen hätte Emil aus Lönneberga dieses raffinierte Versteckspiel aber mit Sicherheit. Denn genau das ist der Name des kleinen Helden in der schwedischen Originalfassung.

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In der deutschen Übersetzung fand noch einer weiterer Namensvetter einfach keinen Platz, schließlich gab es bereits den großen „Emil und die Detektiven“ sowie „Emil und die drei Zwillinge“ vom legendären Erich Kästner. Um Verwechslungen oder Überschneidungen aus dem Weg zu gehen, entschieden sich die Übersetzer kurzerhand für den einprägsamen Namen Michel aus Lönneberga.

Kleiner Kinderheld mit großem Retro-Charme

Manche Frei- und Ferienzeit haben die Geschichten aus Lönneberga versüßt und vielleicht auch zu dem einen oder anderen eigenen Streich angeregt. In jedem Fall aber waren sie unverzichtbare Begleiter zahlloser Heranwachsender weltweit. So erklärt sich die große Popularität, über die die Motive auch heute noch verfügen. Die damaligen kleinen Bewunderer des mutigen Burschen sind heute erwachsen und blicken mit Freude auf den strohblonden kleinen Jungen mit den großen blauen Augen und der stets ebenso blauen Kleidung.

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Als Gestaltung für verschiedenste Accessoires aus Schweden hat er sich deshalb bei mehreren Marken etabliert. So können die Eltern nicht nur ein Stück ihrer Kindheit an die nächste Generation weitergeben. Auch unabhängig davon preist die Lausbuben-Gestaltung sowohl Astrid Lindgren als auch das schwedische Landleben und damit ein gewaltiges Stück skandinavischer Kultur. Und selbst wer noch nie etwas von dem Kinderhelden gehört hat, findet damit echt skandinavisches Design mit angesagtem Retro-Charme. Gründe genug, sich die Kreationen und zwei dahinterstehende Marken aus dem hohen Norden einmal genauer anzusehen.

Opto Design

Die im Jahr 2008 vom Ehepaar Melin bei Stockholm gegründete Marke Opto Design setzt auf höchste Qualität sowohl in der Wahl ihrer Materialien als auch in den verwendeten Designs. Es entstehen mit höchster Sorgfalt handgemachte und exklusiv in Schweden hergestellte Kreationen. Nach verschiedenen Kollektionen, wie etwa dem ebenfalls sehr beliebten „Mumin“, erweiterte das Label sein Portfolio ab 2014 um die liebevollen Designs von Emil aus Lönneberga und Pippi Langstrumpf.

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Mit beiden Kinderhelden bietet Opto Design niedliche Trinkbecher sowie Tischsets an. Zur Kollektion gehören ebenso passende Teller, Geschirr- und Handtücher plus Tassen. Für das Geschirr und die Tischdekorationen zeichnet sich der Designer Björn Berg verantwortlich.

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Er schmückte die zeitlos anmutenden und zu kleinen Zeitreisen anregenden emaillierten Becher mit dem schelmischen Blondschopf beim Hühnerfangen. Die abwischbaren Tischsets greifen das Motiv auf oder zeigen den Wildfang zusammen mit seiner Schwester Ida.

Für Kinder eignen sich die detailverliebten Tischaccessoires ebenso wie für Erwachsene, die skandinavisches Design sowie die Kultur des hohen Nordens schätzen.

Muurla

Die Marke Muurla wurde 1974 in Südfinnland gegründet. Ihren Namen bezieht sie von ihrem Gründungsort, dem Örtchen Muurla zwischen Turku und Helsinki. Über viele Jahre etablierte sie sich als Glashütte erfolgreich auf dem finnischen sowie skandinavischen Markt. Ab dem Jahr 2010 weitete das Unternehmen sein Handwerk auf Erzeugnisse aus Emaille aus. Zu den beliebtesten Produkten von Muurla zählen heute die emaillierten Metallbecher.

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Neben der beliebten finnischen Figur „Mumin“ zeigen diese ebenfalls Bilder der berühmtesten Szenen aus Emils Welt. Dazu zählt auch hier die Hühner-Szene, allerdings in ausgedehnterem Format als bei Opto Design. Außerdem erhältlich sind die nahezu unzerstörbaren Becher mit verschiedenen Posen des Lausbengels sowie in einer Ausführung, die eine detailreiche Ansicht der ganzen Familie zeigt.

Skandinavisches Design einmal anders

Ihrem typischen Minimalismus fügen die Skandinavier hier eine Spur sympathische Verspieltheit hinzu. Die Designs rund um Emil aus Lönneberga ähneln sich bei beiden Herstellern ebenso stark, wie die Darreichungsform als altehrwürdige Email-Becher.

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Optisch liegt der markanteste Unterschied zwischen beiden Kreationen in der Ausdehnung des Motivs. Während Opto Design den kleinen Helden ausschnitthaft wie einen prägnanten Stempel für sich sprechen lässt, präsentieren die Becher von Muurla ganze Szenen oder Bildsequenzen, die einmal rund um den gesamten Trinkbecher reichen. Trinkbecher ist allerdings nicht allzu festgelegt zu verstehen.

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Denn unabhängig ob vom schwedischen oder finnischen Hersteller eignen sich die tollen Design-Objekte auch hervorragend als stilvolle Dekoration. Etwa als Stiftehalter zweckentfremdet zieren die Becher den Schreibtisch mit ihrem ganz besonderen Charme. Ebenso könnten die Tischsets als kreative Schreibunterlage oder spezielles Tischdeckchen Verwendung finden. Wie in der Welt von Astrid Lindgren sind auch hier den Möglichkeiten keine Grenzen gesetzt.