Aino Aalto 1894-1949

Mit 26 Jahren beendete Aino Marsio ihr Architekturstudium in Helsinki. In den Jahren danach arbeitete Aino für verschiedene Architekten, bis sie den jungen Architekten Alvar Aalto kennenlernte und diesen im Jahre 1925 heiratete. Liebe und Arbeit verband die beiden fast ein Vierteljahrhundert - bis Aino Aalto wenige Tage vor Vollendung ihres 55. Lebensjahres verstarb.

Die ersten stapelbaren Gläser der Welt

1936 nahm Aino Aalto an der Triennale in Mailand teil. Dort wurde ihre Glasserie "Bölgeblick" mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Die Serie hatte sie 1932 für die Glashütte Iittala entworfen. Ihr Design war geprägt von den Grundsätzen des skandinavischen Designs wie Sozialverträglichkeit, Funktionalität und Naturverbundenheit. Bei ihrem Entwurf der Glasserie sind diese Punkte deutlich wieder zu erkennen. Die Teile der Serie sind vielseitig einsetzbar (das Sozialverträgliche), die Teile sind stapelbar (die Funktionalität) und das Muster gibt den Wellenschlag eines ins Wasser gefallenen Steines wieder (die Natur). Damals waren die Gläser der Serie wohl die ersten stapelbaren Gläser der Welt. 1988 bekam die Serie, die inzwischen seit über 80 Jahren mit Unterbrechungen produziert wird, ihr zu Ehren den neuen Namen "Aino Aalto".

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Aino Aalto 1894-1949

Mit 26 Jahren beendete Aino Marsio ihr Architekturstudium in Helsinki. In den Jahren danach arbeitete Aino für verschiedene Architekten, bis sie den jungen Architekten Alvar Aalto kennenlernte und diesen im Jahre 1925 heiratete. Liebe und Arbeit verband die beiden fast ein Vierteljahrhundert - bis Aino Aalto wenige Tage vor Vollendung ihres 55. Lebensjahres verstarb.

Die ersten stapelbaren Gläser der Welt

1936 nahm Aino Aalto an der Triennale in Mailand teil. Dort wurde ihre Glasserie "Bölgeblick" mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Die Serie hatte sie 1932 für die Glashütte Iittala entworfen. Ihr Design war geprägt von den Grundsätzen des skandinavischen Designs wie Sozialverträglichkeit, Funktionalität und Naturverbundenheit. Bei ihrem Entwurf der Glasserie sind diese Punkte deutlich wieder zu erkennen. Die Teile der Serie sind vielseitig einsetzbar (das Sozialverträgliche), die Teile sind stapelbar (die Funktionalität) und das Muster gibt den Wellenschlag eines ins Wasser gefallenen Steines wieder (die Natur). Damals waren die Gläser der Serie wohl die ersten stapelbaren Gläser der Welt. 1988 bekam die Serie, die inzwischen seit über 80 Jahren mit Unterbrechungen produziert wird, ihr zu Ehren den neuen Namen "Aino Aalto".

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